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Brian May
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Sir Brian Harold May, CBE (* 19. Juli 1947 in Hampton, Middlesex, heute im London Borough of Richmond upon Thames) ist ein britischer Gitarrist, Komponist, SĂ€nger, Doktor der Astrophysik, Sachbuchautor und TierschĂŒtzer. Er ist bekannt als Leadgitarrist der britischen Rockband Queen.
May war zusammen mit LeadsĂ€nger Freddie Mercury und Schlagzeuger Roger Taylor GrĂŒndungsmitglied von Queen, nachdem er zuvor mit Taylor und Tim Staffell in der Band Smile gespielt hatte. Nach der Komplettierung der Besetzung durch Bassist John Deacon etablierten sich Queen als eine der fĂŒhrenden britischen Rockbands. Von Mitte der 1970er Jahre bis zu Beginn der 1990er Jahre war Queen fast stĂ€ndig in den britischen Musikcharts vertreten. Mit Queen erlangte May weltweite Bekanntheit als virtuoser Musiker. Zu seinen typischen Stilmitteln gehören die RĂŒckkopplung und der Echo-Effekt seiner selbstgebauten Gitarre Red Special. Die Verwendung von MĂŒnzen anstelle eines Plektrums prĂ€gte Queens typischen Gitarren-Klang ebenfalls. Zu Mays Kompositionen fĂŒr die Band gehören unter anderem We Will Rock You, Tie Your Mother Down, I Want It All, Fat Bottomed Girls, Flash, Hammer to Fall, Save Me, Who Wants to Live Forever und The Show Must Go On.
Nach Mercurys Tod im Jahr 1991 verfolgte May eine Solo-Karriere, bis er Queen zusammen mit Taylor und GastsĂ€ngern wieder aufleben lieĂ. 2007 kehrte May nach 33 Jahren an das Londoner Imperial College zurĂŒck, um seine Doktorarbeit zu beenden,cite-ref-1[1] die sich mit Radialgeschwindigkeiten im interplanetaren Staub befasst und 2007 angenommen wurde. Von 2008 bis 2013 war er Ehrenkanzler der Liverpool John Moores University. May ist ein Aktivist der Tierrechtsbewegung und seit 2012 VizeprĂ€sident der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals.
Als Astrophysiker war May daran beteiligt, als die NASA 2023 mittels der Raumsonde OSIRIS-REx erstmalig Proben einer AsteroidenoberflĂ€che erfolgreich zur Erde zurĂŒckbringen konnte.cite-ref-bennu-2-0[2]
Contents
âą Biografie
âą Gitarre
âą Gesang
âą Songwriting
âą Privatleben
âą Astrophysik
âą Stereoskopie
âą Diskografie
âą Queen
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Biografie
Familie und frĂŒhe Jahre
Vater Harold May war Elektroingenieur und diente wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs in der Royal Air Force. Danach war er als Technischer Zeichner fĂŒr das britische Luftfahrtministerium tĂ€tig und an der Entwicklung der Concorde beteiligt.cite-ref-oldlady-3-0[3] Mutter Ruth May stammte aus Schottland.cite-ref-4[4] Die Familie lebte in Feltham, einem westlichen Vorort von London in der Grafschaft Middlesex. Brian May war ein Einzelkind, bastelte gerne und zeigte frĂŒh musikalisches Talent, was seine Eltern mit Klavierunterricht förderten. Als er sechs Jahre alt war, brachte ihm sein Vater die Grundlagen fĂŒr das Spielen der Banjolele bei, einer Kombination aus Banjo und Ukulele, die in den 1930er Jahren durch George Formby jr. in GroĂbritannien populĂ€r geworden war.cite-ref-5[5]
Zu seinem siebten Geburtstag erhielt May das erste eigene Instrument, eine spanische Akustikgitarre. FĂŒr diese bastelte er einen Single-Coil-Tonabnehmer, um einen elektrischen Klang zu imitieren, wobei er das Radio der Familie als VerstĂ€rker benutzte. Er spielte Lieder auf Schallplatten nach und verbesserte so seine eigenen FĂ€higkeiten als Gitarrenspieler. May begann sich auch fĂŒr die Sterne und den Nachthimmel zu interessieren und bastelte ein kleines Teleskop.cite-ref-6[6]
Nach dem Besuch der Grundschule an der Hanworth Road in Feltham kam May als ElfjĂ€hriger an die Grammar School in Hampton, unterstĂŒtzt durch ein Stipendium, das er fĂŒr seine hervorragenden schulischen Leistungen erhalten hatte. Bald merkte er, dass seine Akustikgitarre seinen AnsprĂŒchen nicht mehr genĂŒgte. Da E-Gitarren teuer waren, kam er auf die Idee, selbst eine zu bauen. Zusammen mit seinem Vater begann er im August 1963 mit dem Bau der spĂ€ter berĂŒhmt gewordenen Red Special. Sie entstand aus GegenstĂ€nden, die im Haus der Mays zu finden waren, Teilen eines alten Motorrads, einem Eichenbrett und einer ĂŒber hundertjĂ€hrigen Mahagoni-Kaminverkleidung. Das Tremolo fertigten sie aus einem Brotmesser. Nur die Burns-Tonabnehmer musste er kaufen. Nach 18 Monaten war die Gitarre vollendet.cite-ref-7[7]
Die ersten Bands: 1984 und Smile (1964â1970)
Im Herbst 1964 grĂŒndete May zusammen mit Tim Staffell und anderen MitschĂŒlern eine Band namens 1984, benannt nach dem gleichnamigen Roman von George Orwell. Ihren ersten Auftritt hatten sie am 28. Oktober in der St Maryâs Hall in Twickenham. In den folgenden drei Jahren hatten sie zahlreiche Auftritte in Pubs, Clubs und Schulen, dabei spielten sie eine Mischung aus Musikstilen von Sam & Dave und Otis Redding.cite-ref-8[8] May schloss die Grammar School mit dem General Certificate of Education ab, in den FĂ€chern Physik, Mathematik und angewandte Physik mit dem Advanced Level. Er wollte Astronom werden und begann im Herbst 1965 am Londoner Imperial College mit dem Studium der Physik und der Infrarotastronomie.cite-ref-9[9] Am 13. Mai 1967 spielten 1984 im Imperial College als Vorband von Jimi Hendrix, am 23. Dezember desselben Jahres traten sie zusammen mit Tyrannosaurus Rex, The Herd, Jimi Hendrix, Traffic und Pink Floyd bei einem Weihnachtsfestival im Olympia Theatre auf.cite-ref-10[10]
Anfang 1968 löste sich die Band auf. Ausschlaggebend waren musikalische Differenzen und die Tatsache, dass May mehr Zeit fĂŒr sein Studium benötigte. Unter anderem leitete er den Bau einer kleinen SchutzhĂŒtte auf der Testa Grigia bei Zermatt in der Schweiz, um dort GerĂ€te zur Beobachtung des Zodiakallichts zu lagern. Er verbrachte dort einige Zeit, wegen des andauernd schlechten Wetters wurden die HĂŒtte und die GerĂ€te aber bald nach Teneriffa gebracht und am Teide aufgestellt. May erhielt von Professor Bernard Lovell das Angebot, ihn bei seinen Forschungen im Jodrell-Bank-Radioobservatorium zu unterstĂŒtzen. Nach langem Zögern lehnte er ab, da er in London bleiben wollte, um sich musikalisch weiterzuentwickeln.cite-ref-11[11]
Im Herbst 1968 grĂŒndeten May und Staffell die Band Smile. Zu ihnen gesellte sich der Zahnmedizinstudent Roger Taylor als Schlagzeuger. May schloss sein Studium ab und erhielt am 24. Oktober 1968 im Rahmen einer Feier in der Royal Albert Hall von der Königinmutter den akademischen Grad eines Bachelor of Science (BSc). Zwei Tage spĂ€ter hatten Smile im Imperial College ihr erstes Konzert, als Vorgruppe von Pink Floyd.cite-ref-12[12] Ăber Staffell lernten May und Taylor den Kunststudenten Farrokh âFreddieâ Bulsara (Freddie Mercury) kennen, der die Band als Fan unterstĂŒtzte und ihr Erscheinungsbild mitgestaltete.cite-ref-13[13] Ein Plattenvertrag fĂŒr ein Album kam nicht zustande. Staffell trennte sich im FrĂŒhjahr 1970 von der Band, wodurch Smile aufhörte zu existieren.cite-ref-14[14]
1970â1991: Weltweiter Erfolg mit Queen und Soloprojekten
Im April 1970 grĂŒndeten May, Taylor und Mercury die Band Queen.cite-ref-15[15] Nachdem sie mehrmals den Bassisten wechseln mussten, lernten sie den angehenden Elektrotechniker John Deacon kennen, womit die Besetzung im Februar 1971 komplett war.cite-ref-16[16] Ăber einen Bekannten gelang es May im September 1971, Studiozeit fĂŒr Demo-Aufnahmen zu organisieren: Mehrere Monate lang konnten sie in den neu eröffneten De Lane Lea Studios unter professionellen Bedingungen arbeiten, was ihnen den Weg zum ersten Plattenvertrag ebnete.cite-ref-17[17] Im Juli 1973 wurde das DebĂŒtalbum Queen veröffentlicht.cite-ref-18[18]
May arbeitete in seiner freien Zeit weiterhin an seiner Dissertation, auĂerdem gab er private Nachhilfestunden am Imperial College.cite-ref-19[19] Im September 1973 nahm er fĂŒr einige Monate eine Teilzeitstelle als Englischlehrer an einer Gesamtschule im SĂŒdosten Londons an.cite-ref-20[20] Im Mai 1974 mussten Queen einen Teil ihrer US-Tournee absagen, weil May wegen des Gebrauchs nicht-steriler Impfnadeln an Hepatitis erkrankt war und mehrere Wochen im Krankenhaus verbrachte. Auch die nachfolgende US-Tournee wurde abgesagt, weil er im Juli 1974 wegen eines ZwölffingerdarmgeschwĂŒrs operiert werden musste.cite-ref-21[21] Dessen ungeachtet, schafften Queen den internationalen Durchbruch und wurden zu einer der weltweit bekanntesten Rockbands. May entschloss sich, die Arbeit an seiner Dissertation endgĂŒltig abzubrechen. Dies fĂŒhrte vorĂŒbergehend zu einem Zwist mit seinem Vater, der ihm vorwarf, seine Ausbildung fortzuwerfen; nach zwei Jahren versöhnten sie sich jedoch wieder.cite-ref-oldlady-3-1[3]
Im April 1983, als die Bandmitglieder mit verschiedenen Solo-Projekten beschĂ€ftigt waren, traf sich May in einem Studio in Los Angeles mit Eddie Van Halen und weiteren Musikern. Die aus der Jamsession resultierenden Songs, die zunĂ€chst nur fĂŒr den privaten Gebrauch aufgenommen worden waren, veröffentlichte May sechs Monate spĂ€ter auf dem Mini-Album Star Fleet Project. Im selben Jahr produzierte er zusammen mit Reinhold Mack das Album Lettin Loose der schottischen Band Heavy Pettin.cite-ref-22[22] 1987 produzierte er das Album Cancel der japanischen SĂ€ngerin Minako Honda und schrieb fĂŒr sie zwei Songs. Im selben Jahr produzierte May fĂŒr Anita Dobson (seine spĂ€tere zweite Ehefrau) das Album Talking of Love, wofĂŒr er auch die meisten Lieder schrieb.cite-ref-23[23] Ebenfalls 1987 produzierte er das selbstbetitelte Album der Comedy-Metal-Band Bad Newscite-ref-24[24]; die Single Anyone Can Fall in Love erreichte Platz 4 in den britischen Single-Charts.
May sagte in Interviews, dass er in den spĂ€ten 1980er und frĂŒhen 1990er Jahren unter schweren Depressionen litt. Als GrĂŒnde nannte er seine kriselnde Ehe, sein vermeintliches Scheitern als Ehemann und Vater sowie den Tod seines Vaters. Nach dem Tod von Freddie Mercury am 24. November 1991 habe er einen Suizid in Betracht gezogen.cite-ref-25[25] Er ging in eine Klinik in Arizona und meinte dazu: âIch betrachtete mich als vollkommen krank. Ich war verletzt und zerbrochen. Ich verfiel in eine ernsthafte Depression. Ich war von GefĂŒhlen des Verlusts ĂŒberwĂ€ltigt.âcite-ref-26[26] Um seine Trauer zu verarbeiten, bĂŒrdete er sich ein groĂes Arbeitspensum auf, indem er sein Soloalbum Back to the Light vollendete und damit weltweit auf Promotion-Tour ging. Dies sei die einzige fĂŒr ihn denkbare Selbsttherapie gewesen.cite-ref-27[27] Dazu gehörte auch das Mitorganisieren des Freddie Mercury Tribute Concert zu Ehren des verstorbenen Queen-SĂ€ngers, das am 20. April 1992 im Wembley-Stadion stattfand.
1992â1998: The Brian May Band
Ende 1992 bildete May die Brian May Band, die ihn auf Solotourneen unterstĂŒtzte. Ihr gehörten im Laufe der Jahre mehrere renommierte Musiker an, darunter Cozy Powell, Mike Moran, Neil Murray, Spike Edney, Jamie Moses, Miriam Stockley und Chris Thompson. WĂ€hrend eines Teils der US-Tournee 1993 war die Brian May Band die Vorgruppe von Guns nâ Roses.cite-ref-28[28] Ende Dezember 1993 kehrte May ins Studio zurĂŒck, um mit den verbliebenen Queen-Mitgliedern Roger Taylor und John Deacon am Album Made in Heaven zu arbeiten.cite-ref-29[29] Das Album erschien im November 1995; neben Mercurys letzten gesungenen StĂŒcken enthĂ€lt es auch von den drei ĂŒbrigen Bandmitgliedern neu eingespielte Songs.
1995 begann May an einem neuen Solo-Album zu arbeiten; es sollte Heroes heiĂen und ausschlieĂlich Coverversionen enthalten. Daneben war er mit verschiedenen Film- und Fernseh-Soundtracks sowie anderen Gemeinschaftsproduktionen beschĂ€ftigt. Nach einiger Zeit lieĂ er die Coverversionen fallen und konzentrierte sich auf neues Songmaterial. Ergebnis war das im Juni 1998 veröffentlichte Album Another World. Die Vorbereitungen auf die dazugehörende kurze Promotionstournee der Brian May Band erlitten einen schweren RĂŒckschlag, als Cozy Powell am 5. April 1998 bei einem Autounfall nahe Bristol ums Leben kam. Kurzfristig sprang Steve Ferrone als Ersatz ein. FĂŒr die eigentliche Tournee verpflichtete May Eric Singer. Nach deren Ende im November 1998 löste sich die Brian May Band auf.
Soloprojekte nach 1998
Seit der Veröffentlichung seines letzten Albums im Jahr 1998 trat May entweder als SolokĂŒnstler, als Teil eines Ensembles oder gelegentlich zusammen mit Roger Taylor als Queen auf. Ab 2000 arbeitete er zusammen mit Taylor und Ben Elton an der Umsetzung des Musicals We Will Rock You, das am 12. Mai 2002 im Dominion Theatre in London seine Premiere hatte. In den folgenden zwölf Jahren traten May und Taylor in dem Musical gelegentlich als Gastmusiker auf. Einen besonders denkwĂŒrdigen Auftritt hatte May am 3. Juni 2002 bei der Party at the Palace, die zu Ehren des goldenen ThronjubilĂ€ums von Königin Elisabeth II. stattfand, als er auf dem Dach des Buckingham Palace stehend die Nationalhymne God Save the Queen als Gitarrensolo spielte.cite-ref-30[30] Im Juni 2005 wurde er fĂŒr seine âVerdienste um die britische Musikindustrieâ zum Commander des Order of the British Empire ernannt.cite-ref-31[31]
May arbeitete intensiv mit der BĂŒhnenschauspielerin und SĂ€ngerin Kerry Ellis zusammen, die er fĂŒr die Londoner Originalbesetzung von We Will Rock You gecastet hatte. 2008 produzierte er ihre EP Wicked in Rock, zwei Jahre spĂ€ter war er fĂŒr die Produktion und das Arrangement ihres DebĂŒtalbums Anthems verantwortlich. Seither tritt er oft als Gastmusiker bei ihren Konzerten auf. Seine erfolgreichste Zusammenarbeit mit einem anderen KĂŒnstler (gemessen an der Chartposition) war 2012 mit dem Rapper Dappy: Die Single Rockstar, zu der er ein Gitarrensolo beisteuerte, erreichte Platz 2 in den britischen Single-Charts. Am 12. August 2012 trat May bei der Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele 2012 auf: Er spielte zunĂ€chst Brighton Rock, danach We Will Rock You zusammen mit Taylor und Jessie J.cite-ref-32[32]cite-ref-33[33]
2004â2009: Queen + Paul Rodgers
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Hauptartikel
:
Queen + Paul Rodgers
Ende 2004 gaben May und Taylor bekannt, dass sie sich wiedervereinigen und auf Tournee gehen wĂŒrden. Sie verpflichteten Paul Rodgers, den frĂŒheren LeadsĂ€nger von Free und Bad Company, der aber nicht als offizielles Queen-Mitglied in Erscheinung trat. Queen-Bassist John Deacon verzichtete, da er sich komplett aus dem MusikgeschĂ€ft zurĂŒckgezogen hatte, lieĂ aber verlauten, dass er sein EinverstĂ€ndnis gegeben habe.cite-ref-34[34] 2005 und 2006 gingen Queen + Paul Rodgers auf eine ausgedehnte Welttournee durch Europa, Nordamerika und Japan.cite-ref-concertography-35-0[35]
Am 15. August 2006 bestĂ€tigte May ĂŒber seine Website und seinen Fanclub, dass Queen + Paul Rodgers im Oktober âan einem geheimen Ortâ mit der Produktion eines gemeinsamen Albums beginnen wĂŒrden. Das Album mit dem Titel The Cosmos Rocks erschien am 12. September 2008. Die darauf folgende Tournee begann am selben Tag mit einem Gratiskonzert auf dem Freiheitsplatz in der ukrainischen Stadt Charkiw vor rund 350.000 Zuschauern. Sie fĂŒhrte anschlieĂend durch Europa, die USA, Dubai und SĂŒdamerika.cite-ref-concertography-35-1[35] Queen + Paul Rodgers trennten sich offiziell am 12. Mai 2009. Rodgers schloss eine mögliche Zusammenarbeit zu einem spĂ€teren Zeitpunkt nicht aus.cite-ref-36[36] FĂŒnf Jahre spĂ€ter meinte May jedoch, Rodgersâ Stimme sei eher nicht fĂŒr Queen-Songs geeignet gewesen und passe eher zu Blues und Soul.cite-ref-37[37]
Seit 2011: Queen + Adam Lambert
Am 20. Mai 2009 spielten May und Taylor beim Finale von American Idol live We Are The Champions, zusammen mit dem Sieger Kris Allen und dem Zweitplatzierten Adam Lambert.cite-ref-38[38] Zweieinhalb Jahre spĂ€ter, bei den MTV Europe Music Awards 2011 in Belfast, spielten Queen und Lambert drei Songs. Fans und Medien bewerteten den Auftritt ĂŒberaus positiv, was zu GerĂŒchten ĂŒber eine mögliche zukĂŒnftige Zusammenarbeit fĂŒhrte.cite-ref-39[39] Im Februar 2012 bestĂ€tigten May, Taylor und Lambert eine Europa-Tournee. Die Tournee im Sommer 2012 fĂŒhrte durch Osteuropa und endete in London.cite-ref-40[40]
Im Sommer 2014 gingen Queen + Adam Lambert auf Welttournee und spielten in Nordamerika, Ostasien und Ozeanien.cite-ref-41[41] Es folgten eine Europatournee im Winter 2015 sowie eine SĂŒdamerika-Tournee im Herbst 2015. Unter anderem spielten Queen erstmals seit 1985 wieder beim Festival Rock in Rio.cite-ref-42[42] May, Taylor und Lambert setzten ihre Zusammenarbeit 2016 mit einer Europa-Tournee fort. Arbeiten an einem Studioalbum sind zurzeit nicht geplant.
2015 spielte Brian May als Gastmusiker ein Gitarrensolo bei dem Song The Devil auf dem Album Bad Magic der Band Motörhead, dem letzten Album der Band vor dem Tod von Lemmy Kilmister.
2025: Coachella-Festival und Last Night Of The Proms
May spielte gemeinsam mit Benson Boone dessen Song Beautiful Things und Bohemian Rhapsody auf dem Coachella Festival.cite-ref-43[43]
Am 13. September 2025 spielte er zusammen mit Roger Taylor in der Royal Albert Hall Bohemian Rhapsody, gesungen unter anderem von Sam Oladeinde, mit Chor, BBC-SĂ€ngern und der Sopranistin Louise Alder.cite-ref-0-44-0[44]
Bedeutung fĂŒr Queen
Gitarre
Equipment
Brian May ist fĂŒr den unverwechselbaren Gitarrensound der Gruppe verantwortlich. Dieser beruht zum einen auf der besonderen Bauweise seiner selbstgebauten Gitarre Red Special, zum anderen auf seiner individuellen Spieltechnik, die seiner Gitarre einen âsingendenâ Klang verleiht. Bis Ende der 1970er Jahre erzeugte May mit seiner Gitarre alle Klangeffekte, die bei anderen Gruppen Synthesizer, Streichorchester oder Blechblasinstrumente ĂŒbernehmen.
Burns London bot zum Preis von etwa 650,â ⏠in der Zeit von Oktober 2001 bis Juli 2004 einen Nachbau der Red Special aus koreanischer Fertigung an. Dieser unterschied sich neben einigen optischen Details vom Original im Wesentlichen durch das einfacher gestaltete Vibratosystem. Seit 2004 vermarktet Brian May die Gitarre selbst unter dem Markennamen Brian May Guitars. Im Jahre 2006 wurde dieses Modell optisch noch mehr dem Original angepasst sowie qualitativ verbessert. Auch eine (Elektro-)Akustikgitarre, entworfen in Anlehnung an die Red Special, wurde in diesem Jahr vorgestellt. AuĂer diesen sehr eigenen Instrumenten sind auf der âHardwareâ-Seite an Mays Gitarrensound ein von Bassist John Deacon gefertigter VerstĂ€rker fĂŒr Studioaufnahmen (âDeacy Ampâ) und traditionelle britische RöhrenverstĂ€rker des Typs Vox AC30 in Kombination mit einem Effektpedal (Treble Booster) beteiligt.
Aufnahmen und Komposition
Bei vielen StĂŒcken nutzte May im Tonstudio die Overdub-Technik. So weist die Partitur von Somebody to Love fĂŒnf E-Gitarren-Stimmen auf. In den rein instrumentalen StĂŒcken (Procession, The Wedding March, God Save the Queen), aber auch in Songs wie Keep Yourself Alive, Dreamerâs Ball, Lazing on a Sunday Afternoon oder The Millionaire Waltz kommt dieser âorchestral-gesanglicheâ Gitarrenklang besonders deutlich zur Geltung. Eine weitere Steigerung dieser Gitarren-Effekte erzielte er in Good Company (âJazzbandâ); The Loser in the End (âRockorgelâ), All Dead, All Dead und Lily of the Valley (âStreichorchesterâ). In manchen Titeln erhĂ€lt der Gitarrenklang eine FlexibilitĂ€t Ă€hnlich einem Chor oder einer Singstimme, so dass der Ăbergang zwischen Gesang und Instrument kaum zu bemerken ist, wie in den StĂŒcken mit den extrem hohen âScreamsâ von Roger Taylor (Seven Seas of Rhye, The March of the Black Queen, The Fairy Fellerâs Master-Stroke, Ogre Battle, Father to Son).
Spieltechnik und EinflĂŒsse
Zahlreiche Publikationen und Musiker bezeichnen May als virtuosen Gitarristen.cite-ref-45[45]cite-ref-46[46] Die Musikzeitschrift Rolling Stone setzte ihn auf Platz 26 der Liste der gröĂten Gitarristen ĂŒberhaupt.cite-ref-47[47] In einer Liste aus dem Jahr 2003 hatte er Rang 39 belegt.cite-ref-48[48] Im Gegensatz zu den meisten anderen Gitarristen verwendet May zum Anspielen der Gitarrensaiten kein Plektrum aus Kunststoff, sondern MĂŒnzen. Dabei bevorzugt er Sixpence-MĂŒnzen, insbesondere die letzte PrĂ€geserie aus dem Jahr 1970, da deren RigiditĂ€t ihm mehr Kontrolle beim Gitarrenspiel erlaube. AuĂerdem ermögliche deren geriffelter Rand beim Anschlag eine wesentlich obertonreichere Tonentfaltung.cite-ref-49[49] FĂŒr seine Solotournee im Jahr 1993 lieĂ er bei der Royal Mint NachprĂ€gungen mit seinem Konterfei herstellen; diese wurden auch als Fanartikel verkauft.cite-ref-50[50]
Zu seinen musikalischen Vorbildern in der Kindheit gehörten Lonnie Donegan, Tommy Steele, The Everly Brothers, Buddy Holly und The Crickets.cite-ref-51[51] SpÀter kamen Cliff Richard und The Shadows, die Beatles, Jimi Hendrix, Jeff Beck und Eric Clapton hinzu.cite-ref-52[52] Besonders beeindruckt zeigte er sich von The Who und Led Zeppelin.cite-ref-53[53] Auch von Bluesmusikern lieà er sich inspirieren, insbesondere von Rory Gallagher.cite-ref-54[54]
May kann sich mit seinem Gitarrenspiel vielen Stilen anpassen: Von intimen, einfachen Liedern, wie Love of My Life, die er klassisch auf der akustischen doppelchörigen Gitarre begleitete, bis hin zu den Hardrock-Titeln wie Tie Your Mother Down oder Tear It Up. Bis zur EinfĂŒhrung des Synthesizers bei Queen war Brian May bei Studioaufnahmen auch auf anderen Instrumenten zu hören: Klavier in zahlreichen Songs, Harfe in Love of My Life, Spielzeug-Koto in The Prophetâs Song, Ukulele in Good Company und Banjolele in Bring Back That Leroy Brown.
Gesang
Seine Stimme ist weniger markant ausgeprĂ€gt als die von Freddie Mercury und setzt sich deutlich davon ab, so dass auf den Alben immer klar der LeadsĂ€nger herausgehört werden kann. In den fĂŒr Queen typischen dreistimmigen Gesangsharmonien ĂŒbernahm May ĂŒblicherweise den tieferen Begleitgesang. Auf einigen der von ihm geschriebenen Songs war er der LeadsĂ€nger, beispielsweise bei der ersten Strophe von Who Wants to Live Forever, der letzten Strophe von Mother Love sowie der Bridge von I Want It All und Flash. Alleiniger LeadsĂ€nger war er in Some Day One Day, She Makes Me (Stormtrooper in Stilettos), â39, Good Company, Long Away, All Dead, All Dead, Sleeping on the Sidewalk, Leaving Home Ainât Easy und Sail Away Sweet Sister. Auf den Queen-Alben stammten die meisten Songs entweder von May oder Mercury. Zu Mays bekanntesten Kompositionen gehören We Will Rock You, Tie Your Mother Down, I Want It All, Fat Bottomed Girls, Flash, Hammer to Fall, Save Me, Who Wants to Live Forever und The Show Must Go On.
WĂ€hrend der Konzerte
May ist in seinen Bewegungen und Gesten sparsamer als manch anderer Rock-Gitarrist, was nicht zuletzt an seiner filigranen Fingertechnik liegt. Auf der BĂŒhne ĂŒberlieĂ er Freddie Mercury die Show und sang ausschlieĂlich die Nebenstimmen, auch bei den eigenen Titeln ĂŒberlieĂ er Mercury die Leadstimme. In der Regel sah man ihn nur mit Gitarre auf der BĂŒhne. Gelegentlich spielte er auch Klavier (Save Me, Teo Torriatte) und Keyboard (Who Wants to Live Forever). Wie schon sein Vorbild Jimi Hendrix nutzt Brian May auch hĂ€ufig das Feedback seiner Gitarre als Stilmittel. DarĂŒber hinaus ist der Echo-Effekt (Delay) typisch fĂŒr ihn. So kann er live mit sich selbst mehrstimmig spielen â insbesondere beim Solo von Brighton Rock (enthalten u. a. auf dem Album Live Killers).
Songwriting
Brian May war neben Freddie Mercury der Hauptsongschreiber innerhalb der Band; mehr als zwei Drittel der Songs von Queen stammen von den beiden. Wenn nicht anders angegeben, wurden die folgenden von May komponierten Lieder von Mercury gesungen:
⹠1973: Queen: Keep Yourself Alive; Doing All Right (Co-Autor Tim Staffell, das Lied stammt noch aus ihrer Zusammenarbeit in der Queen-VorgÀnger-Band Smile); The Night Comes Down; Son and Daughter.
âą 1974: Queen II: Procession (Instrumental); Father to Son; White Queen (As It Began); Some Day One Day (gesungen von May); auf der Single Seven Seas of Rhye: See What a Fool Iâve Been.
âą 1974: Sheer Heart Attack: Brighton Rock; Now Iâm Here; Dear Friends; She Makes Me (Stormtrooper in Stilettos) (gesungen von May).
âą 1975: A Night at the Opera: â39 (gesungen von May); Sweet Lady; The Prophetâs Song; Good Company (gesungen von May); God Save the Queen (instrumental, Arrangement von May).
âą 1976: A Day at the Races: Tie Your Mother Down; Long Away (gesungen von May); White Man; Teo Torriatte (Let Us Cling Together).
âą 1977: News of the World: We Will Rock You; Itâs Late; All Dead, All Dead und Sleeping on the Sidewalk (beide gesungen von May).
âą 1978: Jazz: Fat Bottomed Girls; Dead on Time; Dreamerâs Ball; Leaving Home Ainât Easy (gesungen von May).
âą 1980: The Game: Dragon Attack; Sail Away Sweet Sister (gesungen von May und Mercury); Save Me.
âą 1980: Flash Gordon â Original Soundtrack Music: Flashâs Theme (gesungen von Mercury und May), The Hero; sowie die Instrumentaltitel Flash to the Rescue, Battle Theme, The Wedding March (Arrangement von May), Marriage of Dale and Ming (and Flash Approaching) (Co-Autor Taylor), Crash Dive on Mingo City, Flashâs Theme Reprise (Victory Celebrations).
âą 1982: Hot Space: Dancer; Put Out the Fire; Las Palabras de Amor (The Words of Love).
âą 1984: The Works: Tear It Up; Machines (or 'Back to Humans') (Co-Autor: Taylor); Hammer to Fall; Is This the World We Created? (Co-Autor Mercury); auf der Single Radio Ga Ga: I Go Crazy.
âą 1984: auf der Single Thank God Itâs Christmas stammt der gleichnamige Titel von May und Taylor.
âą 1986: A Kind of Magic: Who Wants to Live Forever (gesungen von Mercury und May); Gimme the Prize (Kurganâs Theme); Forever (instrumental).
âą 1989: The Miracle: I Want It All (gesungen von Mercury und May); Scandal; u. a.
âą 1991: Innuendo: Headlong; I Canât Live with You; The Show Must Go On (gemeinsam mit anderen Queen-Mitgliedern); Lost Opportunity (auf der Single Iâm Going Slightly Mad; gesungen von May).
âą 1995: Made in Heaven: Mother Love (geschrieben und gesungen von Mercury und May); Too Much Love Will Kill You (Co-Autoren: Frank Musker und Elizabeth Lamers).
⹠1997: No-One But You (Only the Good Die Young) (gesungen von May und Taylor); dieser von Brian May, Roger Taylor und John Deacon aufgenommene Titel ist das einzige nach Mercurys Tod neu geschriebene Lied. Es ist enthalten auf dem am 3. November 1997 veröffentlichten Album Queen Rocks. Das Lied erschien auch als Single (1997) und auf dem Album Greatest Hits III (1999).
Neben den von 1989 bis 1991 bereits angefĂŒhrten Titeln wurden weitere lediglich unter der Autorenangabe âQueenâ veröffentlicht, siehe dazu Queen â Autoren der Queen-Songs.
Privatleben
Ende 1968, wĂ€hrend seiner Zeit bei Smile, lernte May die angehende Lehrerin Christine âChrissieâ Mullen kennen.cite-ref-55[55] Die beiden heirateten 1974 und haben zusammen einen Sohn und zwei Töchter; das Paar trennte sich 1988. Die Trennung und die spĂ€tere Scheidung erregten die Aufmerksamkeit der britischen Boulevardpresse, nachdem bekannt geworden war, dass er seit 1986 eine AffĂ€re mit der Schauspielerin Anita Dobson hatte. Dobson war in den 1980er Jahren durch die Rolle der Angie Watts in der Seifenoper EastEnders national bekannt geworden.cite-ref-56[56] May und Dobson heirateten am 18. November 2000.cite-ref-57[57]
GemÀà der Sunday Times Rich List hatte May im Jahr 2011 ein Vermögen von 85 Millionen Pfund.cite-ref-58[58] Er isst ĂŒberwiegend vegancite-ref-veg-59-0[59] und lebt in London sowie in Windlesham in der Grafschaft Surrey. Zu seinen Hobbys gehört das Sammeln von Blechspielzeugen und Star-Wars-Fanartikeln.cite-ref-60[60]
Im MĂ€rz 2023 wurde May durch Charles III. im Buckingham Palace zum Knight Bachelor erhoben.cite-ref-61[61]cite-ref-62[62]
Astrophysik
May studierte Physik und Infrarotastronomie am Imperial College in London und schloss als Bachelor of Science ab. Ab 1970 absolvierte er ein postgraduales Studium mit dem Ziel, als Ph.D. abzuschlieĂen. Dabei untersuchte er Radialgeschwindigkeiten im interplanetaren Staub. Als 1974 der internationale Erfolg mit Queen einsetzte, brach May die Arbeit an seiner Dissertation ab. Er war aber Mitautor zweier wissenschaftlicher Arbeiten, die auf seinen Beobachtungen im Observatorio del Teide auf Teneriffa basieren. Diese erschienen in den Fachzeitschriften Nature und Monthly Notices of the Royal Astronomical Society.cite-ref-63[63]cite-ref-64[64]
Im Oktober 2006 schrieb sich May wieder am Imperial College ein, um seine Dissertation zu vollenden. Er reichte sie im August 2007 ein, ein Jahr frĂŒher, als er ursprĂŒnglich angenommen hatte. Dabei musste er den Forschungsfortschritt im Bereich des interplanetaren Staubs in den vergangenen drei Jahrzehnten miteinbeziehen, darunter die vom Infrared Astronomical Satellite der NASA entdeckten Staubstreifen. Am 23. August 2007 bestand er die Disputation, woraufhin seine revidierte Doktorarbeit mit dem Titel A Survey of Radial Velocities in the Zodiacal Dust Cloud (âEine Untersuchung von Radialgeschwindigkeiten im zodiakalen [interplanetaren] Staubâ) im folgenden Monat angenommen wurde â 37 Jahre nachdem er begonnen hatte, daran zu arbeiten. Sein Doktorvater ist der Astrophysiker Paul Nandra.cite-ref-65[65]cite-ref-66[66] Die Einreichung seiner Doktorarbeit war nur möglich gewesen, weil in der Zwischenzeit kaum auf diesem Gebiet geforscht worden war. Seinen Doktorgrad erhielt May offiziell im Rahmen einer Zeremonie des Imperial College, die am 14. Mai 2008 in der Royal Albert Hall stattfand.cite-ref-67[67]
Das Imperial College ernannte May im Oktober 2007 zum Gastwissenschaftler. Er beschĂ€ftigt sich weiterhin auf dem Gebiet der Astrophysik und nimmt regelmĂ€Ăig an Veranstaltungen des Imperial College teil.cite-ref-68[68] Am 17. November 2007 ernannte ihn die John Moores University in Liverpool zum Kanzler. Dieses reprĂ€sentative Amt ĂŒbte er von 2008 bis 2013 aus.cite-ref-69[69] Nach dem Vorschlag seines Freundes Patrick Moore benannte die Internationale Astronomische Union am 18. Juni 2008 den Asteroiden (52665) Brianmay nach ihm, dies wohl aufgrund der temporĂ€ren Bezeichnung 1998 BM30.cite-ref-70[70] Gelegentlich tritt May in der BBC-Fernsehsendung The Sky at Night auf, die sich mit Astronomie beschĂ€ftigt. 2014 war er MitbegrĂŒnder der weltweiten AufklĂ€rungskampagne Asteroid Day, die vor den möglichen Gefahren von Asteroiden warnt.cite-ref-71[71] WĂ€hrend einer Pressekonferenz des Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins University im Juli 2015 wurde May als Mitarbeiter jenes Teams vorgestellt, welches das NASA-Projekt New Horizons betreut.cite-ref-72[72] AnlĂ€sslich des Vorbeiflugs der Sonde an (486958) Arrokoth (damals inoffiziell Ultima Thule genannt) am 1. Januar 2019 veröffentlichte May ein offizielles Musikvideo mit dem Titel New Horizons (Ultima Thule Mix).
May war maĂgeblich daran beteiligt, dass es der NASA am 24. September 2023 erfolgreich gelang, Proben direkt vom erdnahen Asteroiden Bennu zu sammeln und zurĂŒck zur Erde zu bringen. Er erstellte dabei aus den Daten der Raumsonde OSIRIS-REx stereoskopische Bilder, die es dem Team ermöglichten, einen sicheren Ort fĂŒr die Landung und die Entnahme einer Probe zu finden.cite-ref-bennu-2-1[2]
Zusammen mit Patrick Moore und Chris Lintott ist May Co-Autor zweier populĂ€rwissenschaftlicher BĂŒcher. 2006 erschien The Complete History of the Universe. Es erklĂ€rt die Geschichte des Universums, vom Urknall ĂŒber die anhaltende Expansion des Universums bis hin zum möglichen Big Freeze in ferner Zukunft.cite-ref-73[73] 2012 folgte das Buch The Cosmic Tourist: The 100 Most Awe-inspiring Destinations in the Universe derselben Autoren, das die PhĂ€nomene des Weltalls anhand von 100 Beispielen erklĂ€rt.cite-ref-74[74] FĂŒr das im Jahr 2015 erschienene Buch How to Read the Solar System: A Guide to the Stars and Planets von Chris North und Paul Abel schrieb May das Vorwort.cite-ref-75[75] May trat im ESA-Video Hera: Our planetary defence mission als Sprecher auf und war zuvor ein UnterstĂŒtzer der AIM-Mission.
Politisches Engagement und Umweltschutz
May bezeichnete sich als ehemaligen WĂ€hler der Conservative Party. Aufgrund deren Haltung zur Fuchsjagd und zur Massenkeulung von Dachsen habe er bei der Unterhauswahl 2010 nicht mehr fĂŒr sie gestimmt.cite-ref-veg-59-1[59] In jenem Jahr grĂŒndete er die Tierschutzorganisation Save Me, die sich fĂŒr den Schutz aller Tiere gegen unnötige, grausame und entwĂŒrdigende Behandlung einsetzt. Ein besonderes Augenmerk legt sie darauf, dass der Hunting Act 2004 und andere Tierschutzgesetze weiterhin in Kraft bleiben.cite-ref-76[76] Im September 2012 wurde May zum VizeprĂ€sidenten der Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA) ernannt.cite-ref-77[77] Er unterstĂŒtzt auch den International Fund for Animal Welfare, die League Against Cruel Sports und PETA.
Im MĂ€rz 2012 schrieb May das Vorwort fĂŒr ein Strategiepapier der Denkfabrik Bow Group, das die Regierung dazu auffordert, auf die Keulung tausender Dachse zu verzichten. Dass diese Methode zur EindĂ€mmung der Ăbertragung von Rindertuberkulose unwirksam sei, hĂ€tten bereits Jahre zuvor von der Labour-Regierung angeordnete Versuche gezeigt. Autor des Strategiepapiers war Graham Godwin-Pearson, ergĂ€nzt mit BeitrĂ€gen fĂŒhrender Tuberkuloseforscher wie John Krebs.cite-ref-78[78]cite-ref-79[79] Im April 2013 unterstĂŒtzte May zusammen mit Hank Marvin eine vom französischen Gitarristen Jean-Pierre Danel gegrĂŒndete Tierrechtsorganisation; zu diesem Zweck signierten sie Gitarren und Kunstfotos.cite-ref-80[80]
Im Mai 2013 schlossen sich May, die RSPCA, der Schauspieler Brian Blessed und der Cartoonist Jonti Picking zum âTeam Badgerâ zusammen, um gegen die geplante Massenkeulung von Dachsen zu protestieren. May, Blessed und Picking nahmen die Single Save The Badger Badger Badger auf â ein Mashup von Pickings Flash-Cartoon Badger Badger Badger, der 2003 viral geworden war, und des Queen-Songs Flash mit Blesseds Gesang. Das dazu entstandene Video war eine Parodie sowohl von Pickings eigenem Cartoon als auch von Szenen des Films Flash Gordon, dessen Soundtrack von Queen stammt. Die Single erreichte Platz 79 der UK Singles Charts, Platz 39 der UK iTunes-Charts und Platz 1 der iTunes Rock-Charts.cite-ref-81[81]
Vor der Unterhauswahl 2015 erwog May ernsthaft, als unabhĂ€ngiger Kandidat anzutreten. Es wurde auch berichtet, er habe ein Projekt gestartet, um âgute Sitten und Anstand in den Alltag und ins Parlamentâ zurĂŒckzubringen. May sagte, er wolle die aktuelle Regierung âloswerdenâ und wĂŒnsche sich ein Unterhaus, das sich aus Einzelpersonen zusammensetzt, die âgestĂŒtzt auf ihr Gewissenâ abstimmen.cite-ref-82[82] May gehörte zu einer Gruppe von Prominenten, welche die Kandidatur der grĂŒnen Kandidatin Caroline Lucas bei diesen Wahlen unterstĂŒtzten.cite-ref-83[83] Ebenso warb er fĂŒr die Wiederwahl des konservativen Abgeordneten Henry Smith wegen dessen Einsatz fĂŒr den Tierschutz.cite-ref-84[84]
Im Juli 2015 kritisierte May den britischen Premierminister David Cameron, weil er fĂŒr eine Abstimmung ĂŒber die Ănderung des Fuchsjagdverbotsgesetzes in England und Wales den Fraktionszwang aufgehoben hatte. WĂ€hrend eines Live-Fernsehinterviews bezeichnete er die Countryside Alliance, die sich fĂŒr die WiedereinfĂŒhrung der Fuchsjagd einsetzt, als einen âHaufen lĂŒgender Bastardeâ.cite-ref-85[85] Die Regierung verschob die Abstimmung nach einer Intervention der Abgeordneten der Scottish National Party, die angekĂŒndigt hatten, das Gesetz unverĂ€ndert belassen zu wollen. Bei einer Protestkundgebung von Fuchsjagdgegnern vor dem Palace of Westminster sagte May, dies sei ein âsehr, sehr wichtiger Tag fĂŒr unsere Demokratieâ, fĂŒgte aber hinzu, dass sie âden Krieg noch nicht gewonnenâ hĂ€tten und dass es âkeinen Platz fĂŒr Selbstzufriedenheitâ gĂ€be.cite-ref-86[86]
2019 sprach er sich dafĂŒr aus, ein erneutes Live-Aid-Konzert zum Kampf gegen den Klimawandel abzuhalten.cite-ref-87[87] 2023 erklĂ€rte er, es sei nun ziemlich offensichtlich, dass die Menschheit einen schĂ€dlichen Effekt auf die Erde habe und aufhören mĂŒsse zu tun, was sie tue. Es gehe nicht nur um den Klimawandel, sondern auch um Umweltverschmutzung, das Zubauen der Erde mit Beton und den Verlust der Artenvielfalt. Nötig sei eine "sehr sehr groĂe VerĂ€nderung in der Art und Weise, wie wir mit den anderen Lebewesen umgehen, mit denen wir diesen Planeten teilen".cite-ref-88[88]
Im Jahr 2021 veröffentlichte der italienische ParfĂŒmhersteller Xerjoff in Verbindung mit Brian May ein ParfĂŒm namens Save Me. Es ist Teil der Kollektion Spray to Help, der bei jedem Verkauf des ParfĂŒms einen Teil an die jeweilige gemeinnĂŒtzige Organisation, in diesem Fall an Save Me, spendet.cite-ref-89[89]cite-ref-90[90]
Stereoskopie
May interessiert sich fĂŒr die Stereoskopie des viktorianischen Zeitalters. 2009 gab er zusammen mit der Historikerin Elena Vidal das Buch A Village Lost and Found heraus, das sich mit dem englischen Stereoskopie-Pionier T. R. Williams befasst.cite-ref-91[91] FĂŒr seine Verdienste im Bereich der 3D-Fotografie erhielt er im September 2012 die Saxby-Medaille der Royal Photographic Society.cite-ref-92[92] May, der Vorsitzender der Stereoscopic Society ist, leistete einen bedeutenden technischen Beitrag zum Begleitbuch der Ausstellung Stereoscopic Photographs of Pablo Picasso by Robert Mouzillat, die von Februar bis Juni 2014 im Holburne Museum in Bath stattfand.cite-ref-93[93]
Nach dem Kauf eines ersten Werks im Jahr 1973 begann May mit dem Aufbau einer Sammlung von Diableries â stereoskopische Fotos aus dem Frankreich der 1860er Jahre, die den âAlltag in der Hölleâ darstellen.cite-ref-94[94] Im Oktober 2013 brachte er zusammen mit Denis Pellerin und Paula Fleming das Buch Diableries: Stereoscopic Adventures in Hell heraus.cite-ref-95[95] May erstellte eine 3-D Aufnahme des Asteroiden (162173) Ryugu aus zwei verschiedenen Aufnahmen vom 25. Juni 2018.cite-ref-96[96] Es gibt eine Video-Dokumentation von Brian May ĂŒber die Entwicklung der Stereoskopie, die bei Sky GB ausgestrahlt wurde.cite-ref-0-44-1[44]
Diskografie
â
Hauptartikel
:
Brian May/Diskografie
Studioalben
| Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen [ 97 ] (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen [ 97 ] (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen [ 97 ] (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen [ 97 ] (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, Auszeichnung Chartplatzierungen Chartplatzierungen [ 97 ] (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Titel | DE | AT | CH | UK | US | Anmerkungen |
| 1983 | Star Fleet Project | â | â | â | UK 35 (4 Wo.) UK | US 147 (2 Wo.) US | Erstveröffentlichung: Oktober 1983 mit Eddie Van Halen & Fred Mandel |
| 1992 | Back to the Light | DE 10 a (14 Wo.) DE | AT 20 (1 Wo.) AT | CH 9 b (12 Wo.) CH | UK 6 Gold (15 Wo.) UK | US 159 (2 Wo.) US | Erstveröffentlichung: 28. September 1992 |
| 1994 | Live at the Brixton Academy | DE 71 (6 Wo.) DE | AT 38 (1 Wo.) AT | CH 33 (2 Wo.) CH | UK 20 (3 Wo.) UK | â | Erstveröffentlichung: 7. Februar 1994 Livealbum |
| 1998 | Another World | DE 15 c (5 Wo.) DE | AT 47 c (3 Wo.) AT | CH 31 c (2 Wo.) CH | UK 14 c (4 Wo.) UK | â | Erstveröffentlichung: 1. Juni 1998 |
| 2017 | Golden Days | â | â | â | UK 27 (1 Wo.) UK | â | Erstveröffentlichung: 7. April 2017 mit Kerry Ellis |
Back to the Light
erreichte seine Höchstplatzierung in Deutschland am 13. August 2021, zum Veröffentlichungszeitpunkt erreichte das Album Rang 25.
Back to the Light
erreichte seine Höchstplatzierung in der Schweiz am 15. August 2021, zum Veröffentlichungszeitpunkt erreichte das Album Rang elf.
Another World
erreichte seine Höchstplatzierung in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Ăsterreich und der Schweiz 2022, zum Veröffentlichungszeitpunkt erreichte das Album Rang 32, Rang 23, Rang 48, bzw. die Charts gar nicht.
Queen
â
Hauptartikel
:
Queen (Band)/Diskografie
BĂŒcher und Publikationen von Brian May
âą T. R. Hicks, B. H. May and N. K. Reay, MgI Emission in the Night Sky Spectrum, Nature 240, (1972), 401â402, doi:10.1038/240401a0.
âą T. R. Hicks, B. H. May and N. K. Reay, An Investigation of the Motion of Zodiacal Dust Particles-I, Monthly Notices of the Royal Astronomical Society 166, (1974), 439â448, doi:10.1093/mnras/166.2.439. bibcode:1974MNRAS.166..439H.
âą Brian May: A Survey of Radial Velocities in the Zodiacal Dust Cloud. PhD Thesis, Imperial College, London 2007. Springer, New York 2008, ISBN 978-0-387-77705-4, doi:10.1007/978-0-387-77706-1.
âą Brian May, Patrick Moore, Chris Lintott: Bang! A Complete History of the Universe. Carlton Books, London 2006, ISBN 1-84442-552-5.
âą Brian May, Patrick Moore, Chris Lintott: The Cosmic Tourist: The 100 Most Awe-inspiring Destinations in the Universe. Carlton Books, London 2012, ISBN 978-1-84732-619-5.
âą Paul Abel, Brian May, Chris North: How to Read the Solar System: A Guide to the Stars and Planets. Pegasus Books, New York 2015, ISBN 978-1-60598-671-5.
âą Brian May, Elena Vidal: A Village Lost and Found. Frances Lincoln, London 2009, ISBN 978-0-7112-3039-2.
âą Brian May, Denis Pellerin, Paula Fleming: Diableries: Stereoscopic Adventures in Hell. London Stereoscopic Company, London 2013, ISBN 978-0-9574246-0-9.
âą Brian May, Simon Bradley: Brian May's Red Special: The Story of the Home-Made Guitar That Rocked Queen and the World. Hal Leonard, Winona 2014, ISBN 978-1-4803-4147-0.
âą Queen in 3-D, Hamburg: earBOOKS ein Label der edel Germany GmbH 2017, ISBN 978-3-943573-29-9.
Literatur
âą Laura Jackson: Brian May: The Definite Biography. Hachette, London 2007, ISBN 978-1-4055-1372-2.
âą Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. Wilhelm Goldmann Verlag, MĂŒnchen 1992, ISBN 3-442-42083-0.
Weblinks
Commons
: Brian May
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Brian May bei IMDb
âą Brian May in der Notable Names Database (englisch)
âą Literatur von und ĂŒber Brian May im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą brianmay.com, Brian May schreibt dort regelmĂ€Ăig in Briâs Soapbox (englisch)
âą Queen Archives: Brian May Interviews â (englisch)
Einzelnachweise
cite-note-bennu-22. â red, ORF.at: Queen-Gitarrist half NASA bei RĂŒckkehr von Asteroidenprobe. Abgerufen am 25. September 2023.
cite-note-oldlady-33. â Ruth Huntman: Brian May: Me, my dad and âthe old ladyâ. The Guardian, 18. Oktober 2014, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
cite-note-44. â Iâm exactly half english and half scot⊠brianmay.com, 13. September 2014, archiviert vom Original am 16. Oktober 2015; abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
cite-note-55. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 11.
cite-note-66. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 12.
cite-note-77. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 14â16.
cite-note-88. â Brian May, 1984 & the left-handed marriage. brianmay.com, November 1995, archiviert vom Original am 11. April 2019; abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
cite-note-99. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 21â22.
cite-note-1010. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 22â23.
cite-note-1111. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 23â24.
cite-note-1212. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 35â36.
cite-note-1313. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 39.
cite-note-1414. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 41â42.
cite-note-1515. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 60.
cite-note-1616. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 75â76.
cite-note-1717. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 80â81.
cite-note-1818. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 98â99.
cite-note-1919. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 91.
cite-note-2020. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 100â101.
cite-note-2121. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 122â123.
cite-note-2222. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 245â247.
cite-note-2323. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 309â310.
cite-note-2424. â Jacky Gunn, Jim Jenkins: Queen. S. 321â322.
cite-note-2525. â Brian May admits he contemplated suicide after Freddie Mercury's death | News | NME.COM. 23. September 2011, archiviert vom Original am 23. September 2011; abgerufen am 26. Oktober 2022.
cite-note-2626. â Spencer Bright: This week the Queen idol would've been 65⊠now pop star Dave Clark reveals: 'Freddie chose to die when his life stopped being fun'. Daily Mail, 9. September 2011, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
cite-note-2727. â Interviews: Brian May: Talk Radio '98. queenmusichall.cz, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
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cite-note-3131. â London Gazette (Supplement). Nr. 57665, HMSO, London, 11. Juni 2005, S. 8 (Digitalisat, abgerufen am 21. Juli 2016, englisch).
cite-note-3232. â Olympics Closing Ceremony: Jessie J Joins Queen For 'We Will Rock You' Performance. Capital FM, 12. August 2012, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
cite-note-3333. â Olympics closing ceremony: playlist. The Daily Telegraph, 12. August 2012, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
cite-note-3434. â 3 legendary rockers join forces to make a royal return. brianmay.com, MĂ€rz 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 29. August 2013; abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
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cite-note-3939. â Shirley Halperin: MTV EMAs: Adam Lambert Performs With Queen. Hollywood Reporter, 6. November 2011, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
cite-note-4040. â Queen live on tour: Queen + A. Lambert 2012. queenconcerts.com, 2012, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
cite-note-4141. â Queen live on tour: Queen + A. Lambert 2014. queenconcerts.com, 2014, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
cite-note-4242. â Queen live on tour: Queen + A. Lambert 2015. queenconcerts.com, 2015, abgerufen am 21. Juli 2016 (englisch).
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